Veranstaltungshinweis: Junkerland in Erbenhand? Bodenreformgrundstücke umstritten

Einladung zur Veranstaltung

26. Juli 2022, um 18.30 Uhr, hybrid (Berlin und via Zoom)

https://us02web.zoom.us/j/81303679227?pwd=QmEyMDRuWnBHZlFmK1ZxMjl2MktZUT09

Meeting-ID: 813 0367 9227
Kenncode: 726591

Jahrelang war es unsicher, ob sogenanntes Bodenreformland wirkliches Eigentum von ostdeutschen Familien ist oder nicht. Die Rechtsgelehrten stritten sich, die Finanzbehörden versuchten Land dem Staat einzuheimsen. Eigentlich sollte der Streit erledigt sein. Ist dem wirklich so? Zwei Experten haben sich jahrelang mit dem Thema befasst.

Dazu diskutieren:

Moderation: Dr. Christian Booß, Bürgerkomitee 15. Januar e.V., Berlin; Koordinator des Teilprojekts „Rechtsfolgen der politischen Repression im wiedervereinigten Deutschland“ des BMBF-Forschungsverbundes „Landschaften der Verfolgung“

Ort: Haus 1, Raum 614, Stasi-Gelände-Berlin
Ruschestr. 1, 10365 Berlin (U-Bahn „Magdalenenstraße“)

Hintergrund

Nach dem zweiten Weltkrieg erhielten tausende Ostdeutsche Grundstücke, um auf ihnen Landwirtschaft betreiben zu können. So sollte die Hungerkrise bewältigt und neue Schichten für die Kommunistische Führung gewonnen werden. Doch das Bodeneigentum war eher geliehen als geschenkt, es konnte nur eingeschränkt vererbt und gar nicht verkauft oder verpachtet werden. Erst 1990 änderte sich das Gesetz. Weder die Pauschalregelung des sogenannten „Modrow-Gesetzes“ noch die Regelungen des zweiten Vermögensrechtsänderungsgesetzes schafften eine belastbare Lösung der Neubauernproblematik. Das gelang dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte 2003. Wie wurde diese Lösung in der Praxis umgesetzt?

Kontakt:

Dr. Christian Booß, Bürgerkomitee 15. Januar e. V., Berlin / BMBF-Forschungsverbund „Landschaften der Verfolgung“

Bueko-1501_berlin@web.de, 0171 / 53 111 40

https://us02web.zoom.us/j/81303679227?pwd=QmEyMDRuWnBHZlFmK1ZxMjl2MktZUT09

Datum: 26. Juli 2022
Ort: Berlin / Zoom